Kulturelle Informationen
 

Mokra Gora

Ethno­Dorf auf dem Berg Mecavnik

und Schmalspurbahn "Sargan 8"

 
 
  Ethno­Dorf auf dem Berg Mecavnik:
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  Schmalspurbahn "Sargan 8":
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Verweise zu Literatur über dieses Thema
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Mokra Gora:
Ethno­Dorf auf dem Berg Mecavnik

Während der Dreharbeiten zu seinem Film "Das Leben ist ein Wunder" hat sich Emir Kusturica in diese Gegend verliebt und beschlossen, hier sein "Drven Grad" ("Hölzerne Stadt") errichten zu lassen. Die authentischen, aus der Umgebung hierher versetzten alten Häuser sind derzeit ca. 22 an der Zahl. Manche Häuser, darunter auch eine Kirche, wurden, bzw. werden vor Ort in der traditionellen Bauweise neu errichtet ­ das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
Zur Beschreibung der Holzkirche des Dorfes.
Der wichtigste Teil des Projektes ist die Schule. Zum einen soll es hier möglich sein, die traditionellen Handwerksarbeiten der Gegend zu erlernen. Zum anderen soll hier eine Filmschule unter Kusturicas Leitung eröffnet werden. In den vorhandenen Holzhäusern sind unter anderem ein Kinosaal, eine Bibliothek, Appartements für Übernachtungen, ein Cafe, ein Restaurant und ein Souvenirshop untergebracht.
Die Bauarbeiten vor Ort dauern noch an.

Mokra Gora:
Schmalspurbahn "Sargan 8"

In unmittelbarer Nähe zum Ethno­Dorf liegt das Dorf Mokra Gora unterhalb des Berges Mecavnik. Von hier startet die berühmte "Sargan 8" auf ihren Serpentinen durch die Gebirge von Sargan. Dies ist eine in Serbien einzigartige, schmalspurige Eisenbahn, angetrieben von Dampf­ und Diesellokomotiven.
1925, vier Jahre nach Baubeginn wurde die Sargan­Eisenbahn, als ein Teil der Strecke Belgrad­Sarajevo­Dubrovnik in Betrieb genommen. Als unrentabel wurde diese Linie 1974 eingestellt und erst 1999 wieder erneuert, allerdings nur für touristische Zwecke.
Die gesamte Trasse wurde nach der Streckenführung in Form einer liegenden 8 benannt, mit der der Höhenunterschied von 300 m zwischen Mokra Gora und Sargan bewältigt wurde.
Zur damaligen Zeit war dies ein technisches Wunderwerk, dessen Errichtung einen hohen Tribut forderte: Bei einem Bergrutsch wurden während der Bauarbeiten eine komplette Schicht von 200 Arbeitern unter dem Geröll begraben.
Die gesamte Trasse ist ca. 15 km lang: auf dieser Strecke liegen 22 Tunnels und 5 Brücken. Derzeit gibt es Pläne, die Strecke bis nach Visegrad im Westen und bis zum Berg Zlatibor im Osten zu erweitern.
 
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