Kulturelle Informationen

Ethno­Parks in Serbien


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Folgende Ethno­Parks werden hier auf einer eigenen Seite vorgestellt:
Lepenski Vir Ethno­Park in der Donau­Schlucht
  Mokra Gora Ethno­Dorf und Schmalspur­Eisenbahn   mit Fotogalerien von Mecavnik und "Sargan 8"  
  Ravna Ethno­Park nahe Knjazevac   mit Fotogalerie  
  Sirogojno Ethno­Park auf dem Berg Zlatibor
  Trsic Ethno­Park nahe Loznica
Allgemeine Charakteristika
Im Rahmen der Pflege der Kulturdenkmäler, die sich in der Obhut des Instituts für Denkmalschutz befindet, ist die Fürsorge für das Kulturerbe aus dem Bereich der traditionellen Bauweise und der Volkskunst relativ neueren Datums. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in die entsprechenden Gesetze auch "ethnologische Denkmäler" mit einbezogen.
Von dieser Zeit an wurden systematische Untersuchungen eingeleitet, mit dem Ziel, repräsentative Objekte zu identifizieren und näher zu erforschen. In den letzten zwei bis drei Jahrzehnten, mit der Entwicklung des Dorftourismus, haben diese Bestrebungen neue Impulse erhalten. Das Interesse für ethnologisch interessante Objekte wurde neben den Ethnologen und Konservatoren auch bei einem breiten Publikum geweckt.
Es wurden sehr interessante Beispiele der Volksarchitektur entdeckt, die vielfältigen Zwecken dienten. Sie sind sowohl als alleinstehende Bauten anzutreffen, als auch komplexe Einheiten bildend. Beispiele hierfür sind: Wohnsiedlungen einzelner Großfamilen mit einem Haupthaus und Begleitobjekten; Winzersiedlungen mit Objekten zur Weinherstellung und mit Weinkellern; Dorfsiedlungen mit einer erhaltenen ursprünglichen Struktur; Dorfzentren mit einzelnen öffentlichen Gebäuden.
Von Anfang an ergab sich für die Fachleute ein Dilemma: Sollten die Objekte an ihrem Entstehungsort konserviert werden, oder zwecks besserer Pflege gemeinsam mit anderen umgesiedelt, d.h. in "Freiluftmuseen" bzw. Ethno­Parks verlegt werden? Diese Frage konnte bis heute nicht eindeutig beantwortet werden, da es nicht für alle Objekte eine einheitliche Lösung geben kann.
Manche Objekte sind noch in Gebrauch. Für diese ist eine Lösung, die eine Konservierung in situ beinhaltet am einfachsten. Anderen wiederum sind verlassen und verwahrlost; sie müssen vor weiterem Verfall bewahrt werden. Das aber ist nur dann möglich, wenn sie wieder eine angemessene Nutzung erhalten ­ eine passende Nutzung für das jeweilige Objekt zu finden ist aber nicht immer einfach. All das ist Gegenstand der Diskussion unter den Experten.
In den letzten Jahren ist eine Tendenz zur Schaffung von Ethno­Parks ersichtlich. Sie versammeln authentische, umgesiedelte Objekte, wobei darunter auch häufig einige "neue" Gebäude sind, die administrativen Zwecken des jeweiligen Ethno­Parks dienen, die aber im traditionellen Stil gebaut worden sind.
Als Titel für diesen Bereich haben wir den Begriff "Ethno­Park" als, unserer Ansicht nach, treffendsten für diese Sammlungen von Objekten der Volksarchitektur gewählt. Auf diesen Seiten werden aber auch Baueinheiten beschrieben, die sich noch an an ihrem jeweiligen Entstehungsort befinden, sowie andere Objekte, die unseres Erachtens sehenswert sind.
 
Für einen Überblick über die Entwicklung und die
aktuellen Neuigkeiten auf unseren Kulturseiten
sehen Sie bitte unter Aktuelles nach.
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