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Serbische Klöster
und Kirchen
aus der Zeit
vom 9. Jh. bis 1162


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Folgende Klöster und Kirchen aus dieser Zeit werden hier auf einer eigenen Seite vorgestellt:
Petrova crkva Kirche aus dem 9. / 10. Jahrhhundert
  Stara Pavlica Kirche aus dem 11. / 12. Jahrhundert
Allgemeine Charakteristika der Zeit
Als serbische Stämme im 7. Jh. auf den Balkan vordrangen, waren die von ihnen besiedelten Gebiete als Teil des byzantinischen Imperiums schon völlig christianisiert. Manche der Sakralbauten aus dieser Zeit sind bis heute erhalten geblieben, allerdings nur als Ruinen oder als integraler Teil der späteren Kirchenbauten (z.B. im Kloster Prohor Pcinjski).
Zwischen 867 und 874 haben die Serben das Christentum angenommen und fingen bald auch selbst in Anlehnung an byzantinische Vorbilder an, Kirchen zu bauen. Aus dieser Zeit sind sowohl große dreischiffige Basiliken bezeugt (z.B. Sv. Prpokopije in Prokuplje), als auch kleinere einschiffige Kirchenbauten (z.B. Stara Pavlica). Für einige aus dieser Zeit stammende Kirchen kann angenommen werden, daß es sich um Bauwerke der byzantinischen Herrscher und Aristokraten handelt.
Insgesamt gibt es leider wenige Dokumente aus dieser Periode, die einen guten Einblick in die Entwicklung der Architektur und Kunst ermöglichen würden: Schriftliche Dokumente sind nur spärlich vorhanden und die wenigen Bauten aus dieser Zeit sind meist nur als Ruinen erhalten. Hinzu kommt, daß diese Phase archäologisch bislang ungenügend erforscht wurde.
Eines der wichtigsten Denkmäler ist die älteste aus dieser Zeit erhaltene Kirche der Heiligen Petrus und Paulus, bekannt als Petrova crkva, in Ras aus dem 9. oder 10. Jahrhundert. Wegen ihrer großen Bedeutung für die Erforschung der frühen Phase der Kirchenkunst auf dem Balkan ist sie 1979, zusammen mit der benachbarten Festung Ras und den Klöstern Sopocani und Djurdjevi Stupovi, zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden.
 
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