Kulturelle Informationen
 

Maglic

Festung aus dem 14. Jahrhundert

 
Verweise zur Literatur über dieses Thema finden Sie am Ende dieser Seite.

Maglic und seine Geschichte

Historischen Quellen zufolge wurde die Festung Maglic oberhalb des Flusses Ibar im Laufe des dritten oder vierten Jahrzehnts des 14. Jh. erbaut, anscheinend an der Stelle einer älteren, kleineren Festungsanlage.
Auf hohem felsigen Terrain gebaut, von wo man das gesamte Ibar­Tal gut überblicken kann, sollte sie als Zufluchtsort vor Gefahren für den erzbischöflichen Sitz im nahen Zica dienen, aber auch als gelegentlicher Residenzort des Erzbischofes Danilo II.
Mitte des 15. Jh. wurde die Festung von den Türken eingenommen und deren Besatzungsmanschaft dort untergebracht. In der Folgezeit jedoch verlor Maglic seine strategische Bedeutung und wurde verlassen.
Der gesamte Baukomplex ist archäologisch erforscht und konserviert worden; Restaurierungsarbeiten fanden nur teilweise statt.

Architektur

 
Der unregelmäßige Plan der Festungsanlage ist dem unebenen Gelände angepaßt.
Das Mauerwerk war mit 7 Wehrtürmen verstärkt: 3 davon an der schmalen südwestlichen Seite, einer am Eingang im Norden, einer an der nordwestlichen und 2 an der südöstlichen Seite.
Im östlichen Bereich befindet sich noch ein Wohnturm (der sog. Donjon­Turm), größer als die anderen, bei dem eine Zisterne in den Boden eingelassen war und dessen Eingang auf der oberen Etage lag.
Reste des erzbischöflichen Palastes an der Nordmauer sind erhalten geblieben, ebenso wie die einer dem Hl. Georg gewidmeten einschiffigen Kirche, deren Südmauer noch in fast voller Höhe steht.

In der Nische über dem Eigangstor befand sich ursprünglich ein Fresko mit der Darstellung des Schutzpatrons der Festung, des Hl. Georg.
 
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